Wie wird Wundversorgung in anderen Teilen Deutschlands oder sogar anderen Ländern gelebt? Welche spannenden Menschen treffen wir unterwegs und welche neuen Ideen, Produkte oder Trends begegnen uns auf Kongressen in Europa?
„DEWU on Tour – Unterwegs in der Welt der Wundversorgung“, hier nehmen wir Sie mit auf unsere Dienstreisen: von Kongressen, Fachveranstaltungen und spannenden Begegnungen bis hin zu kleinen Momenten am Rande, die uns besonders in Erinnerung bleiben.
Wir sind übrigens der DEWU (DEWU Deutscher Wundkongress & Bremer Pflegekongress), Veranstalter und Organisation mit Herzblut für die Pflege & Wundversorgung. Wir sind regelmäßig für unseren Kongress unterwegs, um Innovatives zu entdecken, neuen Input für unser Programm zu generieren und uns mit Menschen aus der Szene zu vernetzen, die dieselbe Leidenschaft für die Wundheilung & Pflege haben wie wir. Und wir sind gerne per Du!
Also, freue Dich auf spannende Einblicke hinter die Kulissen, auf Geschichten aus verschiedenen Städten und Ländern und auf Begegnungen, die zeigen, wie vielfältig und lebendig die Welt der Wundversorgung & Pflege ist.
So, Lieblingsgetränk in der Hand, Neugier im Gepäck und los geht’s! Wir freuen uns, wenn Du uns auf diesen Reisen begleitest.
- - - - - - - - - - Dezember, 2025
Zwischen Wundauflagen und Christkindlesmarkt!
Unsere letzte Reise für 2025 steht an. Mittwochmorgen, die Koffer rollen! Wenn ein Kongress rund um Wunden ruft, bleiben das Team vom Deutschen Wundkongress nicht am Schreibtisch sitzen. Cordula, Tiemo und Nina machten sich auf den Weg… diesmal Ziel und Endstation: Nürnberg!Nach der Ankunft und Check-In im Hotel, führte uns der erste Weg zu unserem Lieblingsjapaner, ein fester Programmpunkt und schon Tradition, die sich über die Jahre genauso bewährt hat wie eine gute interprofessionelle Zusammenarbeit.
Bei Sushi und Ramen wurde nicht nur gut gegessen, sondern auch produktiv gearbeitet. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem mhp Verlag Dr. Barbara Springer, reflektieren wir die erfolgreiche Zusammenarbeit und sprechen über kommende Projekte. Zudem steht die bevorstehende Jubiläumsfeier des mhp Verlags im Fokus: 20 Jahre WUNDManagement. Dies ist ein beeindruckender Meilenstein, zu dem wir herzlich gratulieren!
Nach einem gelungenen Anreisetag und dem konstruktiven Austausch am Abend starten wir am Donnerstag in den ersten Kongresstag. Schon am Vormittag füllen sich die Hallen mit bekannten Gesichtern.
Für das leibliche Wohl und den guten Start in den Tag sorgt (wortwörtlich) der Kaffee. Denn wer den kongressbekannten Barista Marco Scapicchio mit dem Cappuccino-Kunstwerk kennt, weiß: hier gibt es Koffein mit Persönlichkeit. Gedruckt wird nicht weniger als das eigene Gesicht im Milchschaum, ein „beinahe zu schade zum Trinken“. Unbezahlte Werbung an dieser Stelle: Wir lieben diese Idee und den Kaffee mindestens genauso sehr!
Weiter geht es in die Ausstellung. Seit dem DEWU 2023 ist der „Room of Horror“ ein fester Bestandteil in unserer Ausstellung und zieht seither großes Interesse in der Wundwelt auf sich. In Nürnberg hatten wir die Gelegenheit, mit Initiator und Organisator Thorsten Prennig über die Weiterentwicklung dieses besonderen Formats zu sprechen, welchen wir beim Gemeinschaftskongress im Mai 2026 wieder anbieten. Der „Room of Horror“ verbindet Simulationstraining und Gamification auf kreative Weise. Durch Elemente wie das „Wundschminken“ werden zusätzlich praxisnahe Lernsituationen geschaffen, in denen Wissen spielerisch angewendet und vertieft werden kann. Moderne Schulungstechniken auf dieser Basis sind aus der Fort- und Weiterbildung für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal kaum mehr wegzudenken. Das ganze Projekt wird von der Initiative Chronische Wunde (ICW) sowie von uns, dem DEWU Deutscher Wundkongress & Bremer Pflegekongress, mit großem Engagement unterstützt.
Ein Blick über die Landesgrenzen: Die Austrian Wound Association (AWA) hat kürzlich einen neuen Vorstand gewählt. Wir hatten die Gelegenheit, den neuen Präsidenten, Oliver Kapferer, sowie Generalsekretär Peter Kurz persönlich zu treffen und uns kurz auszutauschen. Wir freuen uns, dass die AWA auch im Programm mit einer eigenen Sitzung vertreten sein wird, ein Zeichen für den weiterhin engen und wertvollen Austausch zwischen den Fachgesellschaften im deutschsprachigen Raum.
Natürlich darf bei unserem Besuch in Nürnberg auch ein Abstecher auf den berühmten Christkindlesmarkt nicht fehlen. Zwischen Lebkuchenduft, Weihnachtsbeleuchtung und winterlicher Stimmung ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Ein stimmungsvoller Abschluss, der einfach zur Vorweihnachtszeit gehört.
Nürnberg bietet uns erneut genau das, was eine gelungene Dienstreise ausmacht. Die gewonnenen Eindrücke fließen in kommende Kongresse ein und schärfen unseren Blick für relevante Themen. Ob Bayern oder Bremen, ob Pflegepraxis oder Organisation: Gute Wundversorgung lebt vom Dialog. Und genau dafür lohnt sich jede Reise.
2025 war für uns ein sehr reiseintensives Jahr, wir haben viel Neues gesehen und kennengelernt. Aber wir haben auch festgestellt, dass wir uns auf dem richtigen Pfad befinden, mit dem was wir für unseren Kongress und auch für euch zukünftig weiterentwickeln und neu organisieren! Damit blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und sind gespannt, was uns 2026 erwartet! Man munkelt es geht schon wieder ins Ausland?!
- - - - - - - - - - November, 2025
Nadeln, Ingwer und Domluft
Köln lud ein und das DEWU-Team aus Bremen folgte, wie jedes Jahr. Die Domstadt ist für uns fast schon ein Dienstreise-Déjà-vu. Und trotzdem ergeben sich vor Ort durch diverse Gespräche immer neue Impulse.
In der kühlen Jahreszeit schadet ein kleiner Gesundheitskick nie. Noch vor der Eröffnung wurden wir in der Ausstellung abgefangen und mit einem Ingwershot versorgt. Kräftiger Geschmack, wacher Kopf, perfekter Start in einen langen Kongresstag.
Anschließend tauchten wir direkt ins Geschehen ein, begleitet von Vorträgen und Gesprächen. Eine besondere Überraschung bot der Wundkongress mit einer kleinen chirurgischen Herausforderung: An einem Stand konnte man selbst das Nähen von Wunden ausprobieren. Wir ließen es uns nicht nehmen, Nadel und Faden zu ergreifen und unser Geschick zu testen. Während Fachgespräche und Fingerakrobatik aufeinandertrafen, fühlten wir uns fast wie im Mini-OP. Noch nicht meisterhaft, aber mehr als solide. Die reelle chirurgische Versorgung überlassen wir dann aber doch den ExpertInnen.
Zwischendurch trafen wir Veronika Gerber, die 1. Vorsitzende der ICW. Die ICW, unser wichtigster Kooperationspartner (seit fast 20 Jahren), ist aber auch für 2026 von großer Bedeutung. Ein kurzer und produktiver Austausch zum Gemeinschaftskongress 2026 um wichtige Details auf dem schnellen Dienstweg zu klären.
Natürlich treffen wir auch Aussteller, die 2026 bei uns in Bremen pausieren, aber 2027 wieder dabei sind. Den Kontakt halten wir aber natürlich trotzdem gerne und freuen uns auf ein Wiedersehen in 2027.
Fazit: Nadeln, Ingwer und Domluft machen Köln wieder aufregend unterhaltsam.
- - - - - - - - - - Oktober, 2025
Tervetuloa Helsinkiin
Das war finnisch und heißt willkommen in Helsinki.
Dieses Jahr kommen wir ganz schön rum. Helsinki war bereits unser vierter Stopp als Team! Wer an Finnland denkt, hat meist Seen, Sauna und Stille im Kopf.
Unser Auftrag: die wissenschaftliche Programmplanung als Teil des Scientific Committee voranbringen, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern der EWMA u.a. EWMA-Präsident Dimitri Beeckmann, EWMA Scientific Recorder Andrea Pokorná, Gründer und CEO CAP Partner sowie Director der EWMA Henrik J. Nielsen sowie Karen Svaneborg, die treibende Kraft hinter dem Kongressprogramm. Und natürlich mit Maiken Barsøe-Sayers, die als Projektleitung des EWMA-Kongresses mit uns zusammen fortwährend alle großen Bereiche und auch kleinen Details des gemeinsamen Kongresses konstruktiv plant und weiterentwickelt.
Das Meeting fand im Messezentrum Helsinki statt, wo wir über Themen wie moderne Wundtherapie, Versorgungskonzepte und internationale Entwicklungen diskutierten. Auf der Agenda standen nicht nur aktuelle Themen rund um das Programm, sondern auch die ersten Absprachen zwischen der EWMA und dem neuen finnischen Kooperationspartner für 2027. Häufig läuft so etwas digital, doch ein persönliches Treffen vor Ort war tatsächlich effizienter und auch menschlich wertvoll, der direkte Austausch, kurze Wege und die Möglichkeit, vieles gleich gemeinsam zu klären. Helsinki bot dafür den perfekten Rahmen.
Und wer sich für Wundversorgung interessiert, dürfte in Helsinki staunen: Das dortige Wundzentrum („Haavakeskus“) wird von verschiedenen Fachbereichen gemeinsam betrieben: Plastische Chirurgie, Gefäßchirurgie und Dermatologie arbeiten hier eng zusammen. Überweisungen sind oft gar nicht nötig, Patientinnen und Patienten können direkt Kontakt aufnehmen. Ein Ansatz, der Effizienz und Zusammenarbeit in der Wundbehandlung sichtbar macht, ganz im Sinne moderner Versorgung.
(Quellen: https://www.hus.fi/en/professionals/wound-center, https://www.helsinkitimes.fi/themes/themes/health-a-wellbeing/23625-over-half-a-million-wound-care-sessions-annually-in-the-hus-area.html)
Und wie immer, wenn man schon einmal in einer neuen Stadt ist, darf ein wenig Entdeckergeist nicht fehlen. Helsinki zeigte sich von seiner charmant-bodenständigen Seite: am Hafen der Wochenmarkt mit frischem Lachs, Rentierfleisch und handgestrickten Socken. Dazu der Duft von frisch gebackenen Zimtschnecken (Korvapuusti) und kräftigem Kaffee.
Ein Abstecher in den Mumin-Shop durfte nicht fehlen, schließlich sind die kleinen Trollwesen hier so etwas wie inoffizielle Nationalhelden und feiern schon 80-jähriges Bestehen!
Fazit: Helsinki hat nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch kulinarisch und kulturell. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen, vielleicht schon zur EWMA 2027?
Zwei weitere Stationen stehen für uns in diesem Jahr noch an. Nächster Halt: Köln! Wir bleiben also unterwegs!
- - - - - - - - - - September, 2025
Berlin is Calling !
Ein spannender und erfolgreicher Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt liegt hinter uns.Bereits zum zweiten Mal hatten wir die Gelegenheit, hier am Fachkongress rund um das Thema Wundversorgung teilzunehmen. Eine tolle Plattform, um aktuelle Entwicklungen, neue Produkte und innovative Therapiekonzepte kennenzulernen.
Neben einem interessantem Vortragsprogramm bot die Ausstellung vielseitige Einblicke in die neuesten Trends der modernen Wundbehandlung. Besonders bereichernd waren für uns natürlich die zahlreichen Gespräche mit Industrie- und Kooperationspartner/innen, bekannte Gesichter wiederzusehen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
So zum Beispiel mit Nicholas Krützfeld, langjähriger Industriepartner und DER Mann, wenn es um realistische 3D-Wundmodelle geht! Immer wieder beeindruckend zu sehen und auch zu fühlen, welche neuen Modelle er mit seinen KollegInnen von MEDICAL FX gerade neu kreiert und gestaltet hat.
Oder auch mit Dr. Barbara Springer vom Medienpartner mhp medien, DIE Frau, die hinter der Zeitschrift Wundmanagement steht! Auch hier ist in 15 Jahren beruflicher konstruktiver Zusammenarbeit ebenfalls eine Freundschaft entstanden. Da wir im Herbst mit unserem Programm online gehen, gab es außerdem noch einige Punkte zu besprechen, die sich vor Ort schnell und unkompliziert klären ließen: ein großer Mehrwert des persönlichen Austauschs. Mit vielen neuen Impulsen und Anregungen kehren wir nun zurück nach Bremen und freuen uns darauf, das Erlebte in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen.
Die nächste Reise ist übrigens schon geplant! Kleiner Tipp: Es geht dorthin, wo moderne Architektur, Saunakultur und der Duft von Zimtschnecken den Alltag bestimmen. Wo geht es hin?
- - - - - - - - - - Juni, 2025
Freiburger Vitamin D für Bremer Ideen
Einmal bis ganz in den Süden von Deutschland! Es ist ein weiter Weg von Bremen nach Freiburg. Zu Gast beim 4. WundD.A.CH DreiLänderKongress. Manchmal fühlt sich eine Dienstreise gar nicht nach Arbeit an, eher wie ein Klassentreffen unter Kolleginnen und Kollegen, die sich über die Jahre kennen und schätzen gelernt haben. Genau so war es dieses Mal in Freiburg.Bekannte Gesichter, neue Ideen, viele Gespräche – und immer dieses Gefühl: Wir gestalten gemeinsam die Zukunft der Wundversorgung. Zwischen wissenschaftlichem Austausch, Planungstreffen und Kaffeepausen entstand wieder dieses besondere Miteinander, das unsere Arbeit als Veranstalter für den DEWU Deutscher Wundkongress & Bremer Pflegekongress so besonders macht.
Ein wichtiger Punkt unserer Reise: Die WundD.A.CH Organisation wird beim Kongress 2026 in Bremen mit uns kooperieren – ein großartiges Signal für gelebte Zusammenarbeit! Im deutschsprachigen Programm sind bereits vier gemeinsame Sitzungen geplant, die spannende Themen, aktuelle Forschung und praxisnahe Diskussionen verbinden werden.
Natürlich standen auch in Freiburg die „typischen“ Punkte auf dem Plan: organisatorische Abstimmungen, Raumplanung und Programmstrukturen. Doch gerade in diesen Momenten – wenn Ideen entstehen, Details abgestimmt werden und alle mit Herzblut dabei sind – spüren wir, warum wir das tun: weil wir Begegnungen schaffen, Wissen vernetzen und die Wundversorgung gemeinsam weiterbringen möchten. Ein spontanes Gespräch vor Ort, das mehr inspiriert als jedes Protokoll.
Und dann war da noch die Sonne – reichlich davon! Freiburg gilt mit rund 1.740 Sonnenstunden im Jahr als Deutschlands Sonnenspitze. Wir haben jede Minute genossen und nehmen die Energie dankbar mit nach Bremen, wo kreative Köpfe, norddeutscher Teamgeist und frische Ideen ohnehin das beste Klima für gute Kongresse schaffen.
Freiburg hat uns wieder gezeigt, dass Kongressorganisation weit mehr ist als Planung und Logistik –> sie ist Begegnung, Austausch und Leidenschaft für ein gemeinsames Ziel.
- - - - - - - - - - März, 2025
¡Buenos días Barcelona!
Im März hat es uns nach Barcelona verschlagen: Sonne tanken, neue Ideen sammeln und wichtige Absprachen für 2026 standen auf dem Programm. Nicht zu vergessen, dass unser DEWU & Bremer Pflegekongress 2025 selbst direkt vor der Tür stand! Trotzdem konnten wir uns die Zeit nehmen und den Kongress der EWMA in Barcelona besuchen.Wir haben uns vor Ort in Spanien intensiv um die Planung des übernächsten Kongresses in Bremen gekümmert. Schon beim ersten Meeting in Bremen (Oktober 2024!!!) hatten wir die groben Rahmenbedingungen besprochen, in Barcelona ging es nun ins Detail: Wo platzieren wir das Catering und die Garderobe? Wie planen wir die über 20 Vortragsräume und über 15 Meetingräume in unseren Hallen und im Congress Centrum ein? Welche Räumlichkeiten eignen sich für die Workshops? Dabei standen vor allem zwei Meetings auf der Agenda: das Local Organiser Meeting, in dem wir die organisatorischen Abläufe mit unseren Partner/innen vor Ort besprochen haben, und das Scientific Programme Meeting, in dem es um Inhalte, Speaker und spannende Sessions ging.
Zwischen den Terminen blieb trotzdem Zeit, den besonderen Flair Barcelonas zu genießen: ein Spaziergang durch das gotische Viertel, ein kurzer Stopp bei der Sagrada Familia oder ein Kaffee / Matcha Latte an der Rambla (soll man nicht, aber Chefin hat hier das Hotel gebucht). Für uns war es eine perfekte Pause, um die Gedanken zwischen Meetings zu sortieren und frische Ideen für Bremen mitzunehmen.
Unsere Mission? Den Kongress 2026 zu einem Ort machen, an dem Wundversorgung lebendig wird, Innovationen sichtbar werden und Fachwissen auf den Punkt vermittelt wird – alles perfekt geplant, aber trotzdem mit dem gewissen Barcelona-Flair im Hinterkopf.
Was viele schon wissen: Bereits im Jahr 2016 war der Kongress der EWMA in Bremen zu Gast. 6.068 Teilnehmende aus Medizin, Wundversorgung und Pflege kamen damals in die Hansestadt.
Wir freuen uns auf das Comeback in 2026!