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BREMER PFLEGEKONGRESS 2022

 

PROGRAMM 2022

Das Programm für den Kongress 2022


Das vorläufige Programm für den Kongress im Mai 2022 steht Ihnen hier zur Verfügung. Es wird fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Wir haben wieder unter anderem folgende Formate für Sie im Programm:

  • Interaktive Sitzungen
  • Praxisnahe Workshops
  • Interdisziplinäre Falldiskussionen
  • Vorträge zum Thema Wunde & Recht
  • Politische Podiumsdiskussionen
 

DEUTSCHER WUNDPREIS

Der Deutsche Wundpreis hat 2021 einen neuen Rahmen bekommen! Die Initiative Chronische Wunden e. V. hat im letzten Jahr wieder drei Preise vergeben, diesmal aber für das jeweils beste Poster der Kategorien Praxis, Forschung und Kasuistik (Fallvorstellung). Zusätzlich durften auch die Teilnehmenden zum ersten Mal ihre Favoriten wählen und der Publikums-Poster-Preis konnte zum ersten Mal vergeben werden.

Auch 2022 wird es wieder den Deutschen Wundpreis geben. In den beiden Kategorien Praxis und Forschung werden jeweils 1.000€ vergeben. In der Kategorie Kasuistik (Fallvorstellung) und für den Publikumspreis gibt es jeweils 500€.

TRÄGER DES DEUTSCHEN WUNDPREISES 2021

Bereits zum zehnten Mal vergab eine Fachjury im Rahmen des DEWU Deutschen Wundkongresses den von der Initiative Chronische Wunden (ICW) gestifteten Deutschen Wundpreis.

Kongress
Vier Arbeiten zeichneten die Experten aus:

Der Preis für die Kategorie „Forschung“ ging an Lars Krüger für sein Poster zu „One Minute Wonder – Fortbildung während der Arbeitszeit“.
Kongress


In der Kategorie „Kasuistik“ (Fallvorstellung) gewannen Prof. Hans-Oliver Rennekampff und sein Team mit ihrer Arbeit „Humane Amnionmembran als Therapieoption bei chronischen Wunden“.
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Den ersten Platz in der Kategorie „Praxis“ belegte Marc Glockmann mit seiner Arbeit „Von Azubis für Azubis“.
Kongress


Zusätzlich durften auch die Teilnehmenden zum ersten Mal ihre Favoriten wählen: Hier begeisterten Elena Libich, Alexandra Wilken und ihre Kolleg*innen mit ihrem Poster zum Thema „TIVITA Tissue Hyperspektrale Bildgebung in der Wunddiagnostik“ und gewannen den ersten Publikums-Poster-Preis .
Kongress

BISHERIGE TRÄGER DES DEUTSCHEN WUNDPREISES

  • 2019

    Kongress

    (v.l.n.r.) Manfred Winkler (ORGAmed Dortmund), Klaus Zobel (Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh), Veronika Gerber (1. Vorsitzende der ICW e.V.), Annette Buhl (Klinikum Oberberg), Norbert Kolbig (Universitätsklinikum Düsseldorf), Anne Przijbijlski (Klinikum Osnabrück), Jurymitglied Anke Bültemann (Asklepios Klinik Harburg), Melanie Michler (Universitätsklinikum Erlangen), Jurymitglied Prof. Dr. Ewa Klara Stürmer (Universität Witten/Herdecke), Dr. Julian-Dario Rembe (Universität Witten/Herdecke), Jurymitglied PD Dr. Cornelia Erfurt-Berge (Universitätsklinikum Erlangen), Jurymitglied Bernd Assenheimer (Vorstandsmitglied Wund D.A.CH)

  • 2018

    Kongress

    (v.l.n.r.) Jurymitglied Bernd Assenheimer (Universitätsklinikum Tübingen), Veronika Gerber (Vorsitzende der ICW e.V.), Finja Jockenhöfer (Universitätsklinikum Essen, stellvertretend für Maurice Moelleken) Anne-Marie Schlamm und Lars Gröne (Rotes Kreuz Krankenhaus Breme), Moritz Ronicke (Universitätsklinikum Erlangen), Anke Bülteman (Asklepios Klinik Harburg), Jurymitglied Dr. Cornelia Erfurt-Berge (Universitätsklinikum Erlangen)

 

GRUßWORT



Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

„Herausforderung Selbstbestimmung“ ist, ebenso wie das vorherige Schwerpunktthema „Herausforderung Anerkennung“, ein vielschichtiges und emotional besetztes Thema. Wir möchten diesen wichtigen Diskussionsstrang hiermit beim 16. Bremer Pflegekongress fortsetzen, denn Selbstbestimmung ist mit Anerkennung untrennbar verknüpft.
In der Gesellschaft gibt es keinen Zweifel daran, dass die Selbstbestimmung und Autonomie von Individuen zu den wichtigsten Gütern zählen. Es gibt zu Recht hohe Hürden für die Aberkennung der Selbstbestimmung. Allerdings scheint dies im Gesundheitswesen nicht immer gleichermaßen selbstverständlich zu sein.

So werden Patientinnen und Patienten, die ihr Recht auf Selbstbestimmung auch im Krankheitsfall einfordern, gerne schon einmal als schwierige Klientel eingeordnet. Wünsche von Bewohnerinnen und Bewohnern in der stationären Altenhilfe werden, auch bei vorliegender Patientenverfügung, oftmals immer noch einfach ignoriert und übergangen. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und der Diagnose Demenz wird oftmals per se die Selbstbestimmung abgesprochen.

Nicht zu vergessen ist hierbei zweifelsohne auch die Berufsgruppe der Pflegenden, die immer noch wenig selbstbestimmt in ihrem beruflichen Handeln ist. Wie kann es sein, dass es bis heute keinen arztfreien Raum im Krankenhaus gibt, dass Pflegende bei grundlegenden Entscheidungen nur gehört, aber nicht wirklich beteiligt werden?

Für die Zufriedenheit im Beruf ist die Autonomie in der Berufsausübung eine der wichtigsten Bedingungen, das zeigen sowohl Studien als auch Erfahrungen aus dem Ausland.

Was können wir als Pflegende selber tun um Selbstbestimmung zu fördern? Was sollten die Einrichtungen im Gesundheitswesen besser machen? Und wo muss die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen?

Sie sind herzlich eingeladen, beim kommenden Bremer Pflegekongress Ihre Ideen persönlich mit uns in Bremen zu teilen!

Herzlichst, Ihr Beirat


 

BEIRAT

 
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen
Dr. Heiner Friesacher
Convivo Unternehmensgruppe



Jörn Gattermann
Bereich Fort- und Weiterbildung / IBF, Bildungszentrum für Gesundheits­fachberufe, Klinikum Bremen-Mitte
Ricarda Möller
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK Nordwest e. V.

Heidrun Pundt
DIAKO Gesundheitsimpulse

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TERMINVORSCHAU

Nächste Kongresstermine:

10. - 12.05.2023

Weitere Termine teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit.